Die nackten Landfrauen
1980Italien, Ende der dreißiger Jahre. Mussolinis Regime steht in voller Blüte, italienische Freiwillige werden in den Bürgerkrieg nach Spanien geschickt. Vor dem Hintergrund friedlicher Dorflandschaften, hinter den Mauern des Anwesens der mittelalten Floriana, herrscht ihre eigene Diktatur: Ihr Bruder Guido ist für alles verantwortlich und verlangt bedingungslosen Gehorsam gegenüber seinem Willen. Er betrachtet alle Frauen um ihn herum als sein Eigentum, und wie ein Hahn im Hühnerstall muss er dies ständig durch Taten bestätigen. Sein Problem ist sein kleiner Sohn Alberto, der in jeder Hinsicht anders ist als sein Vater und der davon träumt, sich aus der diktatorischen Vormundschaft zu befreien. Als seine schöne Cousine Gloria auf dem Anwesen ankommt, bricht zwischen den jungen Leuten eine Romanze aus. Guido erfährt, dass seine Schwester das Anwesen seinem „unwürdigen“ Sohn vermachen wird. Alles deutet auf ein tragisches Ende hin.
